Ministranten
Ministranten-Freizeit
in Schwirzheim in der Eifel
Gleich zu Beginn der
Sommerferien waren die Ministranten von St. Alfons fünf Tage lang auf
Ministranten-Freizeit in Schwirzheim, einem abgelegenen kleinen Dorf nahe Prüm
in der Eifel.
Zur Abfahrt trafen sich
Montag früh 15 Minis am Kirchplatz. Kaum waren die beiden VW-Busse gepackt, da
konnte es auch schon losgehen in Richtung Eifel. Nach der Ankunft im alten
Jagdhaus am Waldrand, unserem Zuhause für die kommenden Tage, stand der
restliche Tag für Freizeit und zum Erkunden der näheren Umgebung zur Verfügung.
Am Abend wurde dann gemeinsam ein leckeres Abendessen gekocht, bei dem jeder in
der Gruppe seinen Beitrag leisten durfte. Mit Spielen auf der Terrasse ließen
wir anschließend den ersten Abend ausklingen.
Aufgrund des super
Wetters fuhren wir direkt am nächsten Morgen in den nahegelegenen „Eifelpark“
nach Gondorf. Dort konnten zahlreiche Tiere, wie etwa Wölfe und Bären,
beobachtet und andere sogar gestreichelt werden. Für die wilderen unter uns gab
es dort aber auch zahlreiche Fahrgeschäfte, wie eine Achterbahn, mehrere Riesenrutschen
und sogar eine Sommerrodelbahn, zu entdecken. So war für jeden etwas Passendes
dabei. Zurück am Haus fielen die Meisten schon kurz nach dem Abendessen und
einigen Runden Kartenspielen, erschlagen
von den vielen Erlebnissen, in ihre Betten.
Der Mittwoch sollte
ein richtiger Spieletag werden. Frühs gab es mehrere große Spiele für die ganze
Gruppe im Gelände, nachmittags machten wir es uns dann bei zahlreichen
kleineren Spielerunden im Haus gemütlich. Sobald die Nacht hereingebrochen war,
brachen wir mutig auf zu einer wahrhaft gruseligen Nachtwanderung, an deren
Ende jedoch alle mit einem ordentlichen Schatz belohnt wurden.
Auch am Vormittag des
nächsten Tages stand wieder ein großes Spiel auf dem Plan. Rund um unser Haus
mussten dabei verschiedene kleine Aufgaben erfüllt werden, wobei jeder mit viel
Spaß bei der Sache war. Gegen Mittag ging es dann zum Bleibergwerk, wo wir
aufgerüstet wie richtige Bergleute mit Helmen, Kitteln und Lampen durch einen
alten Stollen geführt wurden. Dabei durften die „kleineren“ unter uns auch mal
selbst Hand am Berg anlegen, was gar nicht so leicht war. An unserem letzten
gemeinsamen Abend wurde schließlich nochmal ausgiebig „Werwolf“ gespielt, jenes
Spiel, das im Laufe der Woche zu unserem Lieblingsspiel geworden war.
Mit dem Freitagmorgen
war leider auch schon der Heimreisetag gekommen und so wurden alle Koffer
gepackt und das Haus geputzt. Allerdings sollte unsere Woche damit noch nicht
zu ende sein. Deshalb ging es erst nochmal ins riesige Freizeit- und
Erlebnisbad nach Bitburg. Dort hatten wir alle jede Menge Spaß.
Am späten
Nachmittag aber saßen dann schließlich doch alle wieder in den Autos auf dem
Weg nach Hause. Viele mussten dort auch erst mal über die vielen Erlebnisse des
Tages eine Runde schlafen, was wohltuende Ruhe in den Bussen einkehren ließ. Jedoch
bald schon wurde wieder herumgealbert und ausgiebig gelacht. Nach mehreren
Staus kamen so am Abend 15 erschöpfte aber glückliche Ministranten in Würzburg
an.
Wir hoffen, dass allen
diese Fahrt in genauso guter Erinnerung bleibt wie uns und freuen uns schon
aufs nächste Jahr!!!
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